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Auf den Spuren des Weltmeisters

Der FSV Viktoria Hof macht es bei der Hofer Hallenstadtmeisterschaft wie Argentinien und holt den Titel. Beim launischen Turnier in der Jahnhalle stellt sich aber auch die Frage: Wie steht es um den Hofer Fußball?

Von Marcus Schädlich

Als am späten Samstagnachmittag die Spieler des FSV Viktoria Hof den Pokal des Hallenstadtmeisters überreicht bekommen haben, da konnte sich vor allem einer für seine motivierenden und prophetische Worte feiern lassen: Viktoria-Trainer Serkan Avci. Der hatte nach dem ersten Spiel –und der Niederlage seines Teams gegen den FC Türk Hof den Blick auf die Weltmeisterschaft gerichtet. Auch Argentinien hatte das Auftaktspielverloren und holte später den Titel. Die Viktoria tat es Messi und Co.gleich –und revanchierte sich im Finale an den Hofer Türken für die Auftaktpleite. Mit 3:1 besiegte die Viktoria den Kreisklassen-Kontrahenten –und wurde völlig zurecht Hallenstadtmeister.„Es standen die beiden besten Mannschaften im Finale –und wir haben auch einen verdienten Stadtmeister“,sagte Markus Zeitler,Vorstandschef des Ausrichters VfB Wölbattendorf,der sich über eine gut besuchte Halle freute. Und über sein Team: Der VfB wurde Dritter –mit einem 4:3-Sieg im überraschenden Duell der beiden A-Klasse-Vertreter aus Wölbattendorf und Moschendorf.

 Der Kniff im Finale

 Entscheidenden Anteil am Titelgewinn des FSV Viktoria hatte einer,der zu Saisonbeginn noch in der Bayernliga spielte: Johann Saalfrank war im Spätsommer von der Grünen Au in den Hofer Norden gewechselt. „Ich kann unter der Woche nicht in Hof trainieren,deshalb hat sich diese Variante angeboten.“In der Halle war er mit seiner Ausbildung im Münchner und Dresdner Bundesliga-NLZ den Gegenspielern technisch oft weit überlegen. Aber nicht nur das: Er griff auch beherzt zu, als es nötig war –nämlich im Finale. Dort traf Saalfrank auf Cem Parlakkilic,dem auffälligsten Spieler des Turniers. Der Türk-Hof-Torjäger wurde später nicht nur zum besten Spieler gewählt,sondern wurde auch zusammen mit Wölbattendorfs Christopher Montag erfolgreichster Torschütze.Im Finale trafen nicht, auch weil die Viktoria ihn mit viel Körperlichkeit aus dem Spiel genommen hatte.„Das war schon ein Schlüssel zum Sieg“,sagt Saalfrank,der sich ganz persönlich im Duell der besten Turnierspieler um Parlakkilic „gekümmert“ hatte. „Mit Türk Hof haben wir eine schöne Rivalität“, berichtet Saalfrank .Das sei schon draußen auf dem Feld der Fall gewesen.Das 3:1 ist damit auch eine Wiedergutmachung für die 1:2-Niederlage in der Kreisklasse. „Der Titel ist eine schöne Sache für den Verein. In der Liga haben wir aber auch noch einiges vor“, sagt der ehemalige Bayern-Spieler in Diensten der Viktoria.

 Der Hofer Fußball leidet

 Wenn allerdings ein Kreisklassist neuer Hofer Hallenstadtmeister wird, dann ist dies auch ein Zeichen für den Zustand des Hofer Fußballs. „Es liegt schon viel im Argen“,sagt einer,der es als langjähriger Beobachter und Experte im Hofer Fußball wissen muss: Horst Pankau. Der Wölbattendorfer Coach hatte schon bessere Zeiten im Hofer Fußball erlebt und sagt: „Wiesla Hof macht zwar über Jahrzehnte schon eine gute Arbeit. Aber dass sie als Kreisligist die Nummer zwei in Hof sind, zeigt einiges.“Denn Hof ist keine große Nummer mehr auf der Fußballlandkarte. Längst sind andere Städte weit an Hof vorbeigezogen. Das zeigt es ich auch bei der Stadtmeisterschaft: Während in Bayreuth die Halle mit 2400 Zuschauern aus den Nähten platzte und guter Fußball geboten wurde, kamen zirka 350 Zuschauer in die Jahnhalle. Eine Zahl, mit der Veranstalter Wölbattendorf zufrieden war – weil eben in Hof alles eine Nummer kleiner ist als anderswo. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Zeitweise war die Halle sehr gut gefüllt“,sagt Markus Zeitler,der von den anderen Vereinen viel Lob für die Organisation erhielt. „Ich freue mich, dass das Turnier nach all den Hürden wieder stattgefunden hat“, sagt Jonas Högn, Spielleiter von Wiesla Hof,nach zwei Jahren ohne Stadtmeisterschaft. Aber auch er weiß: Die Zuschauerzahl könnte besser sein. „Es war zwar keine Nullnummer,aber definitiv nicht die Resonanz wie in anderen Städten“,bemerkte Högn und fällt ein ähnliches Urteil über die Fußballstadt Hof wie Pankau: „Sportlich ist das zu wenig.“Da die SpVgg Bayern Hof als höchst klassigster Verein kein Interesse an einer Teilnahme an der Stadtmeisterrunde gezeigt hatte, war auch das Niveau nicht mit anderen Städten vergleichbar. Selbst bei der Hallenstadtmeisterschaft in Helmbrechts war die Kreisligisten-Quote höher als in Hof. Dabei weiß einer wie Högn aus eigener Erfahrung, dass die Faszination für Sport in Hof groß ist. Wiesla ist eng mit den Ringern des ASV Hof verbunden. Zu den Heim kämpfen des Bayernliga-Meisters kommen mehr Zuschauer als zur Stadtmeisterschaft oder auf die Grüne Au. „Vom Gefühl her ist es eine Nummer größer“,merkt Högn an. Immerhin zahlten die Ringer die Unterstützung an Wiesla zurück und unterstützten das Team lautstark. So kam etwas Stimmung in der Halle auf.Spätestens mit dem überraschenden Ausscheiden des höchst klassigsten Teams in der Zwischenrunde verstummte aber der Fanblock. „Mit unserer Leistung können wir nicht zufrieden sein. Für uns war es ein enttäuschendes Ergebnis“, sagt Högn, der davon sprach, dass sich sein Team im entscheidenden Spiel gegen Moschendorf zu stark von den Emotionen leiten ließ. „Das war kein klassisches Wiesla Spiel.“

 

 

 

   

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